tierperso

Hallo nach Bayern,
 
anbei ein aktuelles Candy Update.
Seit dem schönen Samstag in Karlsruhe haben wir ein neues Lieblingsspielzeug.  Der "Stoffball Murmel" ist besser als jeder Tennisball, da man keinen Filz abknabbern kann, und er wegen seiner Geometrie auch mal gerne aus den Pfoten springt. Mal sehen wie lange der bewährte Stoff das ETT Gebiss aushäll.
 
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Durch einen Tipp von einem Bekannten, sind wir auf den Tierpersonalausweis gestoßen. 
Anbei ein paar Bilder.
Es gibt einen Anhänger für das Halsband. Toll finden wir die QR-Code Funktion. Man kommt direkt auch eine personalisierte Website mit weiteren Informationen zu Candy. Hier kann man weitere Telefonnummern und weitere Infos hinterlegen und es gibt ein Kontaktformular für den Hundefinder.
Achtung, sobald jemand den QR-Code scannt, bekommt man an die angegebene Mail-Adresse folgende E-Mail:
 
Hallo,

du erhälst diese Nachricht, weil das TierProfil von Candy über die Kurz-URL oder durch Scannen des QR-Codes auf dem TierPerso Anhänger aufgerufen wurde.

Wenn dich diese Nachricht überrascht, überprüfe bitte schnellstmöglich, ob Candy Zuhause ist.

Dein TierPerso Team
 
Weiterhin gibt es für die Besitzer einen Ausweis mit den Kotaktdaten der 24h Hotline. Alles natürlich für den Fall, welcher hoffentlich nie Eintritt. 
 
Es gibt regelmäßig Rabattaktionen. Einfach mal bei tierperso.de reinschauen. 
 
 
Viele Grüße aus der Pfalz
 
Kirsten, Mike und Candy
 
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neo unser kleiner jaulender wolf

... manchmal nannten wir neo '' kleiner jaulender wolf '' 

aber die zeiten sind jetzt gott sei dank vorbei.

neo war unser erster hund, der herzergreifend jaulen konnte wenn ich das haus verlassen habe, ob sonst noch jemand anwesend war, war ihm egal! frauchen ist weg heul heul heul.

okay sagte ich zu neo so geht das nicht weiter!!!!!

mit kleinen übungen haben wir jeden tag geübt aber irgendwie war der erfolg nicht ausreichend.

dann bin ich auf das produkt adaptil gestoßen :-)

 

Adaptil ist die synthetische Nachbildung eines natürlichen Beruhigungspheromons, das von der Mutterhündin gebildet wird, um den Welpen ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit zu geben. Adaptil ist daher eine ideale Unterstützung, um Ihrem neuen Welpen die Eingewöhnung im neuen Zuhause zu erleichtern

 

http://www.adaptil.com/de

 

nach einigen überlegungen habe ich mich für ein halsband entschieden, nach dem günstigsten preis gesucht und bin auf kaufen.

ich persönlich bin restlos davon überzeugt, unser neo jault nicht mehr wenn ich das haus verlasse! 

 

 

herzlichen dank für das süße video von günther!

 

unser urteil : 5 ett punkte dafür, weil es meinem neo wirklich geholfen hat!

 

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leinenpflicht in Deutschland

Leinenpflicht in den Bundesländern!

Wo darf ich meinen Hund frei laufen lassen?

Wo muss ich ihn anleinen oder ihm sogar einen Maulkorb anlegen, wenn ich kein Bußgeld oder Schlimmeres riskieren will?

Wie ist mein Hund in den Wäldern vor dem Jäger geschütz?

 

 

http://www.kanzlei-sbeaucamp.de/leinenpflicht-in-deutschland/

 

 

 

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Hunde-Knigge – Regeln für Hundehalter

© Hundeseite.de *

Wir leben in einer Zeit,  in der es für Hundehalter immer mehr Gesetze, Verbote und Pflichten gibt. Wir als verantwortungsbewusste Hundehalter haben die Pflicht Vorbild für andere zu sein! Jeder ist verantwortlich für sein Verhalten mit Hund in der Öffentlichkeit. Nur wenn es eine gegenseitige Rücksichtnahme gibt, können wir etwas ändern und noch mehr Gesetzen und steigende Intoleranz gegenüber Hunden verhindern. Es gibt eine Reihe an ungeschriebenen Regeln, eine Art „Knigge“ für Hundehalter. In den meisten kompetenten Hundeschulen werden diese Regeln vermittelt

1. Kommt mir ein angeleinter Hund entgegen, nehme ich meinen eigenen Hund auch an die Leine!Es ist egal wie verträglich und lieb der eigene Hund ist, der entgegen kommende ist angeleint und ein Kontakt wäre unfair. Zudem hat es meist einen Grund weshalb der Hund an der Leine ist (sei es Krankheit, Läufigkeit, sozial nicht verträglich usw.).

Ein weiterer Faktor (angeregt durch Mails mit Ergänzungen): Zudem gibt es auch Besitzer, die gerade mit ihrem Hund wichtige Sachen trainieren. Zum Beispiel, dass der Besitzer selbst entscheidet wann Kontakt aufgenommen werden soll, oder der nicht verträgliche Hund soll lernen, dass der Besitzer die Situation unter Kontrolle hat. Jedes Mal, wenn ein unangeleinter Hund nun einfach angerannt kommt, wirft das diese Menschen im Training zurück!

2. Den Kot meines  Hundes nehme ich grundsätzlich immer auf und entsorge ihn in den dafür vorgesehenen Behältern.

3. Ich lasse meinen Hund nicht einfach auf andere Menschen oder Hunde zu rennen. Es gibt Menschen die Angst vor Hunden haben und nicht gelassen reagieren, wenn ein Hund (sei es auch voller Freude) auf sie zustürmt.

4. Hundekontakt an der Leine sollte gemieden werden. Ein „Hallo-sagen“ oder „mal schnüffeln“ unter Hunden die angeleint sind,  ist nicht „hündisch“.  Ein Irrtum der immer noch fest in den Köpfen vieler Menschen verankert ist. Nach vorheriger Absprache mit dem Besitzer können die Hunde ohne Leine Kontakt aufnehmen.

5. Das spielen lassen der Hunde an der Leine ist gefährlich und sollte tabu sein! Auch hier können Sie sich mit ihrem Gegenüber absprechen und beide Hunde geregelt frei lassen, sofern die Umgebung stimmt.

6. Ich habe meinen Hund im Freilauf ständig im Blick und unter Kontrolle. Dazu gehört auch, den Hund an unübersichtlichen Stellen und Wegkreuzungen zu mir zu nehmen.

7. Ich achte darauf, dass mein Hund im Wald die Wege nicht verlässt und keine anderen Tiere jagen oder verletzen kann. Ein jagender Hund kann nicht nur dem Wild zur Gefahr werden, sondern auch Unfälle verursachen.

8. Ich füttere und streichle fremde Hunde nicht ungefragt.

9. Sollte ein fremder Hund an mir hochspringen, so drehe ich mich ab und beachte ihn nicht! Weder durch ansprechen, noch durch anfassen oder angucken.

10. Unterwegs, in der Stadt, im Café und anderen öffentlichen Orten achte ich darauf, dass mein Hund niemanden belästigt oder einschränkt. Im Restaurant achte ich darauf, dass mein Hund andere Gäste weder anbettelt noch anbellt oder im Weg liegt. Das der Hund nicht vom Tisch gefüttert wird, sollte selbstverständlich sein.

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Schläft man besser mit Hund im Bett? Studie sagt ja

Mit einem Hund oder einer Katze schläft man besser, so eine Studie der bekannten Mayo Clinic in den USA.

Während der Studie haben fast die Hälfte der Tierbesitzer mit einem Haustier im Bett besser geschlafen als ohne. Die Schlafklinik innerhalb der Mayo Clinic in Arizona hat 150 Teilnehmer befragt, 50% davon besitzen Haustiere. Während 20% der Besitzer sagten, dass ihr Haustier sie während des Schlafes durch Wandern, Schnarchen oder Winseln gestört hätten, sagten 41 %, dass das Tier im Bett ein Vorteil war.

Die Teilnehmer, die Tiergeräusche als störend empfinden, berichten aber, dass das Gefühl von Sicherheit, Gemeinschaft und Entspannung hilft zu schlafen.

So berichtet eine 64-jährige Frau, dass sie sich zufriedener fühlt, wenn ihr kleiner Hund unter der Bettdecke an den Füßen schläft. Eine andere verheiratete Frau preist die Vorzüge als Bettwärmer an. Eine 50-jährige Frau stört es nicht, wenn ihre geliebte Katze auf ihrem Brustkorb schläft. Eine andere Teilnehmerin findet ihre Katze im Bett beruhigend.

Lois Krahn, Autor der Studie „Are Animals a Problem in the Bedroom?“ behauptet „Gerade Menschen, die häufig alleine schlafen, weil sie viel unterwegs sind oder nachts arbeiten, berichten von Vorteilen, das Schlafzimmer mit einem Haustier, das im Hundebett oder direkt im Bett liegt, zu teilen.“

Die Forscher erklären, dass noch genaue Untersuchungen von Nöten seien, aber grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass für Menschen mit Schlafproblemen ein Haustier im Bett hilfreich ist.

Weitere Studie

Übrigens eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 hat 23.000 Hundebesitzer in den USA nach ihren Schlafgewohnheiten befragt. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, dass der Hund mit im Bett schläft. Davon sind 62% kleine Hunde, 41% mittelgroße Hunde und 32% große Hunde, die es sich bei Herrchen und Frauchen im Bett gemütlich machen. Außerdem kam heraus, dass 62% der Katzen bei Erwachsenen und 13% der Katzen bei Kindern im Bett schlafen.

Hat ein Hund im Bett Auswirkungen auf meine Gesundheit?

Manch einer fragt sich natürlich, ob ein Hund im Bett Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Wir haben einmal genauer nachgeforscht.

Wie wir nun gelernt haben, ist ein Hund im Bett nicht ungewöhnlich. Menschen, die allergisch auf Tierhaare reagieren oder an Asthma leiden, sollten das Haustier allerdings nicht im Bett und auch nicht im Schlafzimmer schlafen lassen. Auch Besitzer, die eine Pollenallergie haben, sollten sich das noch einmal überlegen. Denn der Hund sammelt im Garten oder beim Gassigehen mit seinen Füßen und seinem Fell Pollen, die er dann ins Schlafzimmer trägt.

Für alle anderen Haustierbesitzer ist es kein Problem, wenn der Hund im Bett schläft, solange er nicht den Schlaf beeinträchtigt und er gesund ist. Es gibt nämlich keinerlei Hinweise darauf, dass ein Hund im Bett sich negativ auf die Gesundheit auswirkt. Es gibt zwar vereinzelt Stimmen, die vor der Übertragung von Infektionen und Parasiten warnen – solche Übertragungen sind aber Einzelfälle. Meist handelt es sich um kranke Tiere und es ist auch schwer einen direkten Zusammenhang mit den Schlafgewohnheiten herzustellen.

Erziehung – spricht hier etwas dagegen?

Veraltete Erziehungstheorien sprechen davon, dass ein Hund im Bett Alpha-Qualitäten entwickelt. Die Wirklichkeit schaut etwas anders aus. Zeigt der Hund im Bett aggressives Verhalten, neigt er grundsätzlich zu aggressivem Verhalten. Ein klassischer Fall von aggressivem Verhalten im Bett: Ehefrau wird bewacht, Ehemann wird angeknurrt und darf nicht ins Bett.

Ein perfekter Zeitpunkt um mit dem Training zu beginnen – denn einen Hund nicht ins Bett zu lassen, stellt sein an sich aggressives Verhalten nicht ab. Es verhindert nur mit dem Hund zu trainieren.

Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen: Mit einem Hund im Bett zu schlafen, fördert kein aggressives Verhalten.

Test: Gehört der Hund zu mir ins Bett?

Trotz Schlafschwierigkeiten und Allergien, ist es das Letzte was viele Hundebesitzer tun würden: Ihren Hund aus dem Bett schmeißen. Viele nehmen lieber die Quelereien auf sich, als den treuen Hundeaugen zu widerstehen. Mache den Test und sei ehrlich zu Dir – gehört der Hund wirklich in Dein Bett oder könnt Ihr im Bett auch nicht ohne einander?

 
 
Mein Hund ist während des Schlafens unruhig und stört meinen Schlaf.
 
Mein Hund gibt mir ein Gefühl von Sicherheit und hilft mir beim Entspannen. Seine Wärme tut mir im Bett gut.
 
Ist Dein Hund krank (gefährliche Infektion, Parasiten)?
 
Ist Dein Partner damit einverstanden, dass der Hund im Bett schläft?
 
Hast Du Allergien (Tierhaar, Pollen etc.)?
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Hündchen allein zuhaus

Ich sage Ihnen jetzt mal etwas, was jeder Hund auf der ganzen Welt von Geburt an weiß: Ein Welpe, der allein gelassen wird, ist ein toter Welpe. Und selbst wenn diese Gefahr in einer warmen, gemütlichen Wohnung nicht besonders real scheint, glauben Hunde das bis heute. Es ist einfach gruselig, wenn ein Welpe im Wald von seinem Rudel verlassen wird und er damit zur leichten Beute wird für Schlangen oder Raubvögel oder was immer da in den Büschen lauert. Auch wenn die Büsche heutzutage Sofas und Sessel und Teppiche sind, und die Hündchen sich in der sicheren Wohnung befinden, ist es trotzdem vollkommen normal, wenn sie jammern und weinen und schlottern, wenn man das Haus verlässt.

Manche Menschen bekommen dann ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihren Hund alleine lassen müssen (auch keine gute Idee: Sie wissen, dass Hunde Angst riechen können. Tja – es hat sich herausgestellt, dass auch ein schlechtes Gewissen einen speziellen Geruch hat), und veranstalten großes Kino zum Abschied, küssen ihre Hunde, versichern ihnen hundert Mal, dass sie ganz bestimmt wieder kommen, und überschütten ihren Hund mit Keksen und Spielzeug. Kein Wunder, dass die Hunde ausflippen, wenn ihre Menschen dann das Haus verlassen.

Eine Möglichkeit wäre natürlich, einfach nie das Haus zu verlassen. Das wäre wahrscheinlich die einfachste Lösung. Falls das nicht geht, hilft es nichts: Man muss Hunden in aller Ruhe beibringen, dass sie nicht allein in der Wildnis zurückgelassen werden, nur weil man mal eben zum Briefkasten oder Einkaufen gehen muss. Üben Sie das Weggehen, indem Sie bei geschlossener Tür und ohne Hund im Schlepptau aufs Klo gehen. Machen Sie zwischendurch die Wohnzimmertür zu, wenn Ihr Hund im Flur schläft, wurschteln Sie geräuschvoll im Wohnzimmer herum, und machen Sie die Tür dann wieder auf. Gehen Sie in den Hausflur, sagen Sie kurz: „Bis gleich!“, schließen Sie die Haustür, gehen Sie im Treppenhaus auf und ab, und kommen Sie wieder herein, Machen Sie das noch mal. Und noch mal. Bis es für alle Beteiligten eine wirklich langweilige Übung wird und Ihr Hund nicht einmal mehr den Kopf hebt, wenn Sie nach draußen gehen. Je sicherer Ihr Hund mit Ihren Abwesenheiten umgeht, desto länger werden die Zeiten, in denen Sie im Hausflur bleiben (nehmen Sie sich ein Buch mit). Und wenn Sie zurück kommen, machen Sie kein Theater. Keine Begrüßungsszenen, als wären Sie von der Titanic gerettet worden: Denn sonst gewöhnt Ihr Hund sich an, mit Spannung auf Ihren dramatischen Auftritt zu warten – und wenn Sie Pech haben, muss er diese Spannung abbauen, indem er die Tapete von der Wand pult oder ein Stuhlbein annagt. Irgendwo muss er ja hin mit der ganzen Aufregung. Also: Sagen Sie ganz ruhig Bescheid, dass Sie das Haus verlassen, und gehen Sie beiläufig. Ihr Hund wird lernen, dass es weder Tod noch Verderben bedeutet, wenn Sie mal ein bißchen ausgehen.

lumpi.de
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wieso dein Hund den kopf neigt, wenn du mit ihm sprichst

Der wahre Grund, wieso Hunde den Kopf neigen, wenn Du mit ihnen sprichst, hat mit dem unglaublichen Gespür deines Hundes zu tun. Er kann nämlich deine Körpersprache und den Klang deiner Stimme interpretieren.

 

Um die Geste der Hunde besser zu verstehen, lädt der Professor für Psychologie an der Universität "British Colombia"  Stanley Coren alle Hundebesitzer zu einem Experiment ein.

 

"Platzieren sie mal ihre geballte Hand vor ihre Nase. Das sollte ihnen eine Idee geben, wie es ist, mit einer Schnauze zu leben."

 

Das Problem der Hunde: Ihre Schnauze erlaubt es ihnen nicht, mehr als den oberen Gesichtsteil eines Menschen zu sehen. Aber wenn sie den Kopf auf die Seite bewegen, wird für sie plötzlich der gesamte Kopf sichtbar. Ausserdem haben Hunde so einen besseren Blick auf die Lippen ihres Besitzers, was ihnen das Verständnis wesentlich einfacher macht.

 
Wenn dein Hund den Kopf immer wieder neigt, während du redest, könnte das bedeuten, dass er eine unglaubliche Empathie für dich hat. Er versucht nämlich, deine Nachricht so gut wie möglich zu verstehen und ist ganz Ohr.
 
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Tabuthema Kot –

...Vom Kotfressen bis zum Wälzen.

 

„Warum frisst mein Hund Kot?“

Diese Frage haben wir uns vielleicht schon einmal gestellt und man weiß gar nicht, welche Eigenschaft wir ekliger finden, das Fressen oder das Wälzen in einem Kothaufen.
Wir schätzen es zugegebener Maßen nicht besonders, wenn unser Hund die Hinterlassenschaften anderer Tiere verspeist, beim Pferdeapfel wird es schon ekelig, doch in die totale Ablehnung gehen wir, wenn er sich über Kot von Artgenossen oder sogar vom Menschen her macht.
Doch es lohnt sich, dennoch einmal einen genauere Blick auf dieses – zugegeben – höchst unappetitliche Thema zu werfen.

 

Warum frisst mein Hund Kot? 
Das, im lateinischen als Koprophagie bezeichnete Kotfressen, kann unterschiedliche Ursachen haben. Leider muß man eins ganz klar sagen: Kotfressen gehört nicht zum regelgerechten Verhalten eines Hundes. (Auch der Wolf nimmt keinen Kot in der freien Natur auf, abgesehen von sehr kurzen Phasen im Welpenalter)
Die Verdauung des Hundes findet praktisch nur im Dünndarm statt – und auch im Gegensatz zum Nager – bildet der Dickdarm des Hundes keine Nährstoffe und scheidet somit auch keine verwertbaren Dinge aus.

Wälzen im Kot
Das Wälzen im Kot ist – im Gegensatz um Kotfressen – ebenfalls ein für uns sehr unangenehmer, wenn auch risikoarmer Fakt.
Hund wälzen sich in Exkrimenten um:

1. Den Duft der Umgebung anzunehmen (es riecht toll, dort wo sie gerade sind)
2. Aufmerksamkeit erregen (besonders wenn der Hund im Rudel lebt, damit kann er nämlich imponieren und erregt Aufmerksamkeit. Das gilt übrigens auch uns gegenüber, denn eine negative Reaktion unsererseits ist besser als gar keine!)
3. Pure Tarnung. Die gemeinsamen Spaziergänge mit uns bedeuten für den Hund: „Wir gehen auf Jagd.“ Wälzt er sich vorher im Kot, so verliert er seinen Eigengeruch und hat so die perfekte Tarnung. Zumindest aus der Sicht unseres Hundes.
4. Pure Lust! Ein neues Parfüm, ein neuer Geruch, etwas das ihn statt seinem Eigengeruch umweht. Menschlich gesehen: Das neue Parfüm von Dior müssen wir einfach tragen.

Wir haben beim Wälzen genau zwei Möglichkeiten: Wir ertragen es hier und da und gönnen auch unserem Hund das neue Parfüm, oder wir lernen die Signale zu deuten, denn Hunde suchen sich die geeignete Stelle an ihrem Körper, bevor sie sich zur Seite werfen und entweder Brust, Ohren oder den Rücken markieren. Wir müssen in diesem Fall schneller sein als unser Hund.

Kommen wir also zurück zum Kotfressen und den eventuellen Begründungen.

Mangel an bestimmten Nährstoffen
Vielleicht leidet, oder litt der kleine Welpe, an einer Mangelernährung und versucht diese durch Aufnahme von Kot auszugleichen. Jedoch könnte man hier direkt Zweifel anmelden, denn mit den unterschiedlichen Möglichkeiten die uns bei der Hundefütterung zur Verfügung stehen, kann man eine Mangelernährung praktisch ausschließen.

Territoriale Verhalten oder ein Aufmerksamkeitsdefizit
Besitzt unser Hund ein übersteigertes, territoriales Verhalten und versucht er, durch das Fressen seiner eigenen Exkrimente vielleicht, seine Spuren zu entfernen? Wäre das der Fall, wird er nur in seiner Umgebung und in seinem Revier den Kot fressen und zeigt keinerlei Interesse an den Ausscheidungen seiner Artgenossen.
Hunde sind aufmerksame Beobachter und wir schenken dem Hundekot gezwungenermaßen schon ein wenig Aufmerksamkeit, wenn wir ihn eintüten und weg tragen. Aus Hundesicht könnte jetzt der Verdacht entstehen, dass sein Häuflein etwas ganz besonderes ist. Erfährt er durch seine Ausscheidungen ein Zuviel von unserer Aufmerksamkeit, könnte er dies nutzen, um sich bemerkbar zu machen, wenn wir in Hektik und Stress so gar keinen Blick für unseren Vierbeiner haben.

Neugierde oder Frustration
Welpen sind total neugierig und nehmen am liebsten alles ins Maul. Hier besteht kein Grund zur Sorge, diese Phase wird sich schnell geben und wir können den Welpen mit geschickten Spielchen auch leicht von seinem Vorhaben abhalten.
Anders ist die Frustration in einer schlechten Zwingerhalten. Natürlich halten wir unser Familienmitglied selbstverständlich nicht im Zwinger, doch in anderen Ländern, in Tierauffangstationen, Tierasylen und einigen Tierheimen sind Hunde häufig in Zwingern untergebracht. Das Kotfressen ist hier eine Übersprungshandlung in einer, für sie sehr stressigen Situation.

Erkrankungen
Bauchspeicheldrüsenunterfunktionen oder starker Wurmbefall kann zu Kotfressen führen. Der Hund kann nicht mehr alle Nährstoffe aus dem Futter aufnehmen und nutzt jede Gelegenheit Nahrung aufzunehmen, um das Defizit auszugleichen.
Auch Tiere, denen man sportliche Höchstleistungen abverlangt neigen dazu, ihren Kot zu fressen um den Energieverlust schnellstmöglich auszugleichen.

Gesundheitliche Aspekte und ihre Gefahren 
Ob wir von einem Hund abgeleckt werden möchten, der kurz zuvor Exkremente aufgenommen hat, entscheiden wir selbst. Dennoch müssen wir uns über mögliche Gefahren dieses Verhaltens im Klaren sein.
Unabhängig davon, welche Exkremente der Hund aufnimmt, das Risiko sich mit Parasiten, Salmonellen oder Würmern zu infizieren ist gesteigert. Auch die Aufnahme von Pferdeäpfel birgt ein gewisses gesundheitliches Risiko für den Hund, denn Pferde werden, wie Hunde auch entwurmt. Medikamente für Pferde sind logischerweise höher dosiert und werden deshalb auch in gesteigerter, für den Hund eventuell zu hoher Dosis ausgeschieden.

Was tun gegen Kotfressen?
Ehrliche Antwort? Verbieten! Doch wie?
Hier können mehrere Versuche zum Erfolg führen.
Maulkörbe verhindern die Aufnahme. Sind sie gekoppelt mit einer Schleppleine, haben wir den erzieherischen Aspekt mit dabei. Wir können unseren Hund also über den langen Arm und einem scharfen Nein von seinem Vorhaben abbringen.
Etwas schwierig gestaltet es sich, wenn wir versuchen möchten, dem Hund den Kothaufen so unbeliebt wie möglich zu machen. Senf oder Tabasco sind hier sicherlich hilfreiche Mittel, doch wollen wir im Park wirklich mit einer Tube Senf oder einer Flache Tabasco durch die Gegend laufen?
Nahrungsergänzungen sind sicherlich wichtig, helfen uns bei dem Problem jedoch nur dann, wenn der Hund Kot frisst, weil er unter Mangelerscheinungen leidet.
Wir können auch über Verstärkung arbeiten, bei jedem Pferdeapfel zücken wir die Leckerchentüte und belohnen das nicht Fressen mit einem Leckerchen. Damit laufen wir aber Gefahr, das unser Hund in Zukunft schwanzwedelnd vor dem Apfel steht und sein Leckerchen einfordert.

Die erfolgreichste Variation ist wohl das Verbieten. Da ist ein Kothaufen? Das ist „Meiner“! NEIN. Wir verdrängen unseren Hund von diesem Haufen. Wir sind der Chef und unser Hund hat sich zu fügen. Wir zerren ihn nicht an der Leine von dem Haufen weg, sondern wir drängen ihn ab. „Nein!“ Punkt. Hundehaufen? Meins.
Das ganze kann ein paar Tage, vielleicht sogar Wochen dauern. Doch je konsequenter wir dieses Verhalten einfordern, umso schneller gewinnen wir. Wir entscheiden, was er fressen darf und was nicht und Kot gehört nicht auf seinen Speiseplan.


 
 
blog.hundeshop.de
 
mein persönlicher tipp:
die zusammensetzung vom hundefutter genauestens studieren, ob man wirklich ein ideales futter verwendet.
wir haben es schon mit zusätzlichen nährstoffen probiert und auch schon mit harzer roller, beides brachte uns nicht den gewünschten erfolg.
nicht jeder hund neigt zum kot fressen und wie wir festgestellt haben ist es auch nur eine kleine phase.
wir sind für die variante verbieten!
 
 
 
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wie kann ich einen Hund davon abbringen,

... alles anzukauen?

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Die gute Nachricht ist: Das hört irgendwann von ganz alleine wieder auf.

Bis dahin müssen Sie dafür sorgen, dass Ihre Wohnung tiptop aufgeräumt ist und Ihr Welpe niemals ohne Aufsicht ist – oder eben in einem welpensicheren Raum, Auslauf oder in einer Box. Wenn Sie bemerken, dass er an einem Tischbein nagt, schieben Sie ihn einfach weg mit einem ruhigen „Laß’ das!“ oder „Nein!“, und geben Sie ihm stattdessen eine Kaustange, einen weichen Kalbsknochen oder ein interessantes Kauspielzeug.
Wenn er auf dem Tischbein besteht, bringen Sie ihn mit einem freundlichen „Auf den Hundeplatz!“ in seine Schlafbox und geben Sie ihm wiederum ein geeignetes Kauobjekt.
Ein kalter Welpen-Kong aus dem Kühlschrank oder Gefrierfach ist besonders angenehm für das gereizte Zahnfleisch Ihres Hündchens, der vielleicht einen losen Zahn hat, gerade einen Zahn verloren hat, oder bei dem sich neue Zähne nachschieben und das Zahnfleisch dementsprechend unerträglich juckt.
Eine „Welpensicherheitszone“ schafft man am besten dort, wo die Familie ist. Ihr Welpe wäre todunglücklich, wenn Sie ihn ins Badezimmer im oberen Stockwerk sperren, wird aber nichts gegen eine kleine Ruhephase haben, wenn er in Ihrer Nähe im Geschehen bleiben darf. Stellen Sie seine Box oder einen ausrangierten Baby-Laufstall im Wohnzimmer, in der Küche oder in Ihrem Arbeitszimmer auf, damit er bei seiner Familie sein kann.
Bei besonders hartnäckigen Möbelfressern können Sie Sprays und bitter schmeckende Produkte aus dem Tierfachhandel ausprobieren – bei vielen Hunden kann das helfen; andere Welpen scheinen es für Mayonnaise für die Möbelchips zu halten.

 

lumpi.de

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Sensible Phase

... Ein PuberTIER zwischen Zicke und Angsthase

Die Flegelphasen unserer Hunde sind den meisten Besitzer mehr oder weniger leidvoll bekannt.

Was jedoch weniger Leute wissen: Junghunde durchleben während der Pubertät (ca 7.-9. Monat) auch noch einmal eine Sensible Phase.

Was geschieht generell in der Pubertät? Im Gehirn werden nicht mehr benötigte Verknüpfungen aus der Welpenzeit abgebaut und neue aufgebaut, kurzum: Eine Zeit des Umbruchs. Die Hormone schiessen hoch, vom bereits erarbeitete Gehorsam ist manchmal nicht mehr viel zu sehen - viele Besitzer verstehen die Welt nicht mehr. 

Während aber die austestenden oder sagen wir mal "prolligen" Verhaltensweisen sofort auffallen, übersehen viele, wie sensibel die Möchte-Gern-Größen in dieser Zeit sind. Zwischen Zicke und Angsthase liegen oft nur Kleinigkeiten: Korrigiert man eine nicht gelungene Übung einmal zu oft, klappt oft gar nichts mehr. Ein Fehler wäre es, dies als Ungehorsam zu werten, denn gerade in diesem Alter verfahren viele Hunde nach dem Motto "wenn ich nun nichts mehr tue, dann kann ich auch nichts falsch machen". Hier wäre zu hoher Druck völlig fehl am Platze - tief durchatmen, wieder in eine positive Trainingsstimmung kommen und einen neuen Versuch für eine erfolgreiche Übung starten.
Die positiven Erfahrungen aus der Welpenzeit sollten auch noch einmal bestätigt werden - gerade in dieser Zeit sieht man häufig überraschende Aktionen, wie zB das Anknurren von Menschen auch von Hunden, die noch nie irgendwelche Probleme mit Leuten hatten. Hier lautet die Empfehlung nochmal einen Schwerpunkt auf die Sozialisierung (belebte Umwelt, Mensch&Tier), sowie Habituisierung (unbelebte Umwelt, Geräusche, Orte usw) zu legen. 
Und auch wenn es manchmal zum Verzweifeln ist und viel Verständnis und Nerven kostet, die gute Nachricht gibt es auch: Es geht vorbei! Und der erarbeitete Gehorsam kommt auch wieder zurück, wenn sich das puberTIERende Hundehirn ein wenig sortiert hat und - natürlich - wir Menschen uns auch weiterhin als souveräne, faire und wissende Führung erweisen, der der Hund gerne und freiwillig folgt.

 

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